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PTFE im Anlagen- und Maschinenbau

Die universelle chemische Beständigkeit und die Einsatzmöglichkeit von -200°C bis + 260°C  prädestinieren PTFE für den Einsatz sowohl in der chemischen, als auch in der Pharma- und Petrolindustrie. PTFE wird hauptsächlich für die Auskleidung von Rohrleitungen, Ventilen, Armaturen, Kolonnen und Behältern verwendet. Weitere Einsätze erfolgen für Kolonnen-Ausstattungen und Füllkörper, bei Wärmetauschern, für Faltenbälge usw. und für statische und dynamische Dichtungen in vielfältiger Art.

PTFE ist ein relativ weiches und zähes Material (Shore Härte D ca. 56°) und reagiert deshalb sehr unempfindlich gegen Stöße und rasche Temperaturwechsel. Es ersetzt hier oft die Emaillierung von Rührbehältern und der Rührorgane. Beim Verschleiß der Auskleidungen oder der Umkleidungen ist es meistens auch möglich, diese wieder zu erneuern.

Eine weitere Anwendung im Maschinenbau ist der Einsatz von Gleitlager- und Gleitbahn-Belägen aus PTFE-Compounds. Aufgrund des geringen Reibungskoeffizienten kann auf die Schmierung mit Ölen oder Fetten verzichtet werden. Ein Beispiel hierfür sind Kolben und Führungsringe und auch Gleitbeläge, die bei Kompressoren zur Gas-Verdichtung von technischen Gasen oder auch bei Kompressoren zur Erzielung von ölfreier Druckluft in der Medizin-, Pharma- und Lebensmittel-Branche eingesetzt werden. Generell kann man feststellen, dass es wohl kaum eine Branche gibt, in der PTFE nicht eingesetzt wird.

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