PTFE in der Lebensmittelindustrie

PTFE – mehr Hygiene geht nicht!

 

 

PTFE in der Lebensmittelindustrie

PTFE ist ein Kunststoff, dessen Kombination seiner Eigenschaften einmalig ist und dieses Material für den Einsatz mit hohen Anforderungen auszeichnet.

Die universelle Beständigkeit gegen fast alle Chemikalien ermöglicht den dauerhaften Einsatz von PTFE bei allen Lebensmitteln. Auch die Eigenschaft, dass PTFE kein Wasser oder eine sonstige Flüssigkeit absorbiert, ermöglicht den schnellen Wechsel von unterschiedlichen Medien, ohne dass gegenseitige Beeinträchtigungen entstehen. Statische und dynamische Dichtungen aus PTFE lösen viele Probleme, die mit anderen Materialien oft nicht befriedigend zu bewältigen wären.

Das große Einsatz-Temperaturbereich von -260°C bis + 300°C ermöglicht die Verwendung sowohl im Tieftemperatur und Gefriergutbereich als auch bei der Anwendungen, bei den Lebensmittel gekocht, gebacken oder geröstet werden. Auch ist der Einsatz mit Mikrowellen völlig problemlos. Darüber hinaus kann PTFE mit allen gebräuchlichen Methoden gereinigt und sterilisiert werden. Eine Versprödung oder Alterung tritt bei PTFE nicht ein.

Die Antihaftungs-Eigenschaft von PTFE ist geradezu sprichwörtlich gut. Insbesondere bei der Verarbeitung von Teig wird diese Eigenschaft sehr genutzt. Auch als Beschichtung oder als Um- oder Auskleidung von Gefäßen, Rührern oder als Belag für Gleitbahnen bei erhöhten Temperaturen wird PTFE häufig eingesetzt. Geräte oder Kompressoren, die keine Schmierung haben dürfen, werden meistens mit Lager- und Dichtelementen aus einem PTFE-Compound ausgestattet.

PTFE und einige PTFE-Compounds besitzen die volle Konformität zu den aktuellen FDA- und EU-Verordnungen für den Bereich der Lebensmittel-Erzeugung oder –Verarbeitung.

EU-Konformitätserklärung

Alle Materialien, die bei der Erzeugung oder Verarbeitung von Lebensmitteln mit diesen in Kontakt kommen, müssen – je nach Einsatzgebiet – den jeweils dort geltenden Vorschriften und Zulassungen entsprechen, damit die Gesundheit der Menschen nicht durch die Einwirkung von gesundheitsschädlichen Stoffen beeinträchtigt wird.

In den USA wurde, um entsprechende Anforderungen zu erstellen und deren Einhaltung zu kontrollieren, 1927 die der US-Bundesregierung zugeordnete Behörde FDA (Food und Drug Administration) gegründet.  Diese Behörde erlässt immer wieder Richtlinien und Vorschriften, die in den zurückliegenden Jahren zum weltweiten Standard für die Erzeugung von Lebensmitteln und Medikamenten wurden. Auch die EU hat eine Vielzahl solcher verbindlicher Richtlinien und Vorschriften für die ihr zugehörigen Staaten erlassen.

Ein besonderer Grundsatz dieser Verordnungen ist, dass der „In-den-Verkehrbringer“  letztlich für die Einhaltung der Vorschriften und Richtlinien verantwortlich und haftbar ist. Dies bedeutet, dass z. B. schon der Einsatz einer Dichtung in einem Gerät, einer Vorrichtung oder einer maschinellen Anlage der Zulassungsverordnung entsprechen muss. Damit dieser „In-den- Verkehrbringer“ nicht sämtliche Prüfungsverfahren selbst durchführen muss, kann er sich auf Vorlieferanten stützen, die für das verwendete Material eine Zulassung erwirkt haben und damit berechtigt sind, ein entsprechendes Zertifikat zur Lieferung des Materials auszustellen. Diese Zulassung beinhaltet  nicht nur die Einhaltung der Materialqualität, sondern auch den Herstellungs- bzw. Verarbeitungsprozess. Beichler + Grünenwald hat sich für PTFE und für weitere PTFEs mit Zusatzstoffen diese Zulassungen  erworben.

Ihr Ansprechpartner

Daniel Borst
Vertriebsberatung
T +49.7143.9609-125
F +49.7143.9609-100

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